logo

NetzRose

Gepflegte Linklisten, onlineTermine und Artikel für IT, Freiheit und Genuss.

Notizen zum Webauftritt NetzRose


Internetauftritt | Notizen | Über mich


Konzept

So lief das früher:

Noch ein Artikel und noch einer, damit man bei der Suchmaschine sein Ranking nicht verliert.
Und damit man seine User in den Sozialen Netzwerken bei Laune hält.
Und was wird der kommende Hype? Möglichst Erster sein, der das Thema im Blog behandelt.
Welches Stöckchen hält die Suchmaschine einem aktuell wieder hin? Was muss man vermeiden? Was muss rein? Hat der Artikel genug Zeichen oder muss ich ihn künstlich aufblähen? usw. usw.

Wenn man längere Zeit aus der SEO -Tretmühle ausgestiegen ist, kann man nachhaltiger publizieren und der Informationsflut entgegen steuern.

So handelt es sich bei netzrose.de eher um eine Art lebendes, ewig junges Buch. Ab einer gewissen Basis wächst es nur noch langsam. Statt dessen verjünge und vertiefe ich seinen Inhalt hauptsächlich.

Das "Buch" bietet Inhalte zu einer begrenzten Zahl an Themen.

Bevor ein neuer Artikel dazu kommt, wird geprüft, ob nicht statt dessen auch ein vorhandener inhaltlich gestrafft, um veraltete Infos gekürzt und mit aktuellen ergänzt werden kann.

Schreibe ich wirklich einen neuen Artikel, überprüfe ich vorhandene, wo ich das Thema schon kurz gestreift habe, nehme die Textpassagen heraus und verlinke statt dessen auf den neuen Beitrag.

Durch die thematische Begrenzung wird vermieden, dass man immer wieder ähnliche Artikel schreibt, die insgesamt mit ihrer hohen Zeichenzahl eher einen geringen Informationswert bieten, da man sich oft wiederholt.

Nachschlagewerke

Zur Darstellung der Seiten wird nur HTML5 und CSS benötigt. Quellen sind z.B.

Werkzeuge

Vom Computer auf den vServer lade ich die fertigen Dateien mit FileZilla hoch.

Derselbe Tippfehler oder später sonstige Änderungen in vielen Dateien lassen sich schnell mit einem dateiübergreifenden "Suchen und Ersetzen" z.B. per grep und als graphisches Werkzeug: z.B. "regexxer" erledigen.

Produziert werden die Dateien mit gedit, einem einfachen Texteditor.
Er bietet für die verschiedenen Klammerformen und Gänsefüßchen bereits eine automatische Vervollständigung mit dem passenden Gegenstück.

Ein HTML-Generator auf dem eigenen Rechner wäre auch möglich. Man muss sich eingewöhnen und mit entsprechenden Unzulänglichkeiten klar kommen wollen.
Ich gewöhne mich lieber wieder direkt an HTML sowie an CSS und brauche nur einen guten Texteditor.

Eine Alternative wäre allenfalls Bluefish. Der Editor ist ggf. praktisch, wenn man im wesentlichen fertige Texte noch mit HTML strukturieren möchte. Man kann, wie im CMS-Backend oder in der Textverarbeitung eine Textstelle markieren und ihr Anfang- und Endtags für fett, kursiv oder Absatz, sowie Listenzeile durch Buttons oder Tastenschlüssel zuweisen.
Da der Editor für so viele Programmiersprachen ausgelegt ist, ist sein Menü für meinen Bedarf eher umständlich. Ich habe meine Musterseiten ja fertig ausgetüftelt und benötige schon deshalb anschließend nur noch sehr wenig aus der Vielzahl an Auszeichnungen. Obwohl ich eigentlich eine "Maus-Schubserin" bin, fällt mir das Tippen von Text, gleich in Verbindung mit den Tags leichter.

Praktische Tastenschlüssel

Nützlich ist die Erweiterung Schnipsel (Snippets).
Beispiel: tippt man ref und löst den Schnipsel mit der Tabulatortaste aus, erscheint der komplette Tag für einen Link.
Man kann selbst weitere Schnipsel festlegen. Und sollte vorhandene Schnipsel überprüfen, ob sie noch für HTML5 konform sind. Finde ich schön, dass man das kann. Bei einem HTML-Generator hat man oft gar keine Möglichkeit, entsprechend einzugreifen.

Schnipsel zum Markieren
Im Inhaltsverzeichnis verwende ich ein New-Icon 🆕️ bei Links zu neuen oder stark überarbeiteten Artikeln.
Im Textfenster - rechter Maustaste - "Emoticon einfügen" - auswählen - einfügen.
Damit ich in der großen Auswahl nicht immer dieses Icon suchen muss, habe ich mir dafür ebenfalls ein Schnipsel angelegt.

Schnipsel als Glossar.
Manche Abkürzung mag nicht allen Usern geläufig sein. Um Lese- und Schreibfluss im Fließtext nicht zu beeinträchtigen, nutze ich zur Erklärung einen Tooltipp, den ich mir als Schnipsel gespeichert habe.
Beispiele: SEO oder CMS. Der Tooltipp wird eingeblendet, wenn der Mauszeiger darauf positioniert wird.
Ich tippe einfach, wie als Tastenschlüssel festgelegt: die [Abkürzung in Kleinbuchstaben] und [Tabulatortaste].
Kommt eine Abkürzung höchst selten vor, lohnt sich nicht, sie extra anzulegen. Um mir die Arbeit der Anweisung aber zu vereinfachen (und sie mir nicht merken zu müssen), verwende ich einen bereits vorhandenen Tastenschlüssel und ersetze einfach manuell Abkürzung und Erklärungstext.

...


... Fortsetzung

Organisation

Für das Thema Webseite erstellen, ist ein neuer Lesezeichen-Ordner in der Browserleiste nützlich. Neben dem Link zu Selfhtml kann man dort künftig alle weiteren nützlichen Links speichern, falls man später nochmal was nachschauen möchte. Beispielsweise:

Für die Tastenschlüssel macht es Sinn, sich eine kleine Liste neben die Tastatur zu legen. Denn sonst sind die Schlüssel nach einigen Tagen Pause nicht mehr nützlich, da man sie vergessen hat. Mögen sie einem beim Erstellen auch noch so logisch erschienen sein.

Die fertig gestalteten Musterseiten werden mehrfach kopiert und gesichert. Sie sind die Grundlage für neue Artikel. Damit ich bestimmte individuelle Angaben (z.B. im head bei title und description) nicht vergesse, steht dort jeweils die Zeichenfolge XXX. Das fällt mir leichter auf. Vor der obligatorischen Rechtschreibprüfung durchsuche ich das Dokument einfach noch nach dieser Zeichenfolge und ersetze sie durch die entsprechenden fehlenden Angaben.

Gestaltung

Ziel ist ein Webauftritt, der das gängige Seitenverhältnis eines Monitors (16:9) ausnutzt, das dem menschlichen Blickfeld bestmöglich entspricht. Dies geschieht einfach durch fortlaufende Textspalten (columns).

Vorteile

Schwächen

Browser bieten für die Darstellung am Monitor (noch) keine ähnlichen Möglichkeiten, wie für den Druck. D.h. es kommt leider oft vor, dass eine

Nachhaltig

Komplette HTML-Seiten werden super schnell ausgeliefert.

Die Dateien sind untereinander mit relativen Pfadangaben referenziert.

In Anlehnung an Bedrohung Blackout von T. C. A. Greilich habe ich angefangen, dem meist ziemlich sinnlosen Treiben der Crawler, Bots und Spider entsprechend Grenzen zu setzen.
Es darf jetzt nur noch mein Inhaltsverzeichnis indexiert werden. Ich finde, das reicht.

...


... Fortsetzung

Navigation

Will man auf jeder Seite eine ausführliche Navigation, müsste man wegen einer dazu gekommenen Seite bei allen anderen die Navigation dafür erweitern.

Technisch geht das beispielsweise mit PHP auf dem vServer auch automatisch. Man legt für Inhalt, Kopf, Fuß und Navigation einzelne Templates an und der Server setzt aus diesen Dateien die HTML-Seite zusammen.

Alternativ böten sich fortlaufende Indexseiten an, wie sie ein CMS gewöhnlich ausliefert. Es werden Überschriften und Theaser listet. Die Liste zielt auf Aktualität und ist thematisch durcheinander. Also macht ein CMS zusätzliche Listen nach Kategorien. Die Priorität auf Aktualität wird Beiträgen oft nicht gerecht.

Abgespeckte Navigation

Ich glaube, eine umfassende Navigation wird überbewertet. Eine kleine Navigation genügt:

Wer in seine Statistik schaut, stellt fest: User kommen meist über einen Link zum Artikel. Danach nutzen sie von hier aus einen angebotenen Links zum Weitersurfen im WWW oder sie huschen zurück in ihr Soziales Netzwerk. Es ist selten, dass sich jemand länger aufhält und mehr als drei Artikel öffnet.

Ehe ich einen verlinkten Beitrag lese, will ich auf unbekannten Auftritten erst mal mehr über den Anbieter wissen.
Nicht erst juristische Gründe, sondern Medienkompetenz erwarten griffbereite Links zum Impressum und dergleichen.

In der abgespeckten Navigation hier gibt es zusätzlich ein Link zur Startseite und einen zum Inhaltsverzeichnis.

...


... Fortsetzung

Farben und Textverteilung

Startseite, Impressum und Datenschutzerklärung sind nicht vierspaltig. Sie haben eine gemeinsame eigene CSS-Datei.

Die anderen Dateien teilen sich ebenfalls ein gemeinsames, einzubindendes Stylesheet.

Die Artikel haben je nach Thema unterschiedliche Farben.Das unterstützt die Orientierung und beugt Ermüdung durch Langeweile vor. In eine HTML-Seite wird also das Haupt-Stylesheet und eine kleine zusätzliche CSS-Datei eingebunden.
Damit ich nicht durcheinander komme, liegt hier in jedem thematischen Ordner eine Datei muster.html, mit der ich neue Artikel anlege.

Lange Inhalte lassen sich, wie oben mit dem Menü-Punkt "Über NetzRose" auf mehrere Dateien verteilen. Soll ein Thema aber nicht künstlich zerrissen werden, belasse ich den Inhalt auf einer Seite, wie z.B. hier.
Ich unterteile (... Linie ... Fortsetzung) so, dass man nicht ewig lange Spalten nach unten und wieder hoch scrollen muss. Ist man am Ende angekommen, bekommt solch eine Seite noch in der Mitte den Link "nach oben" zum bequemen Hochscrollen.

Validieren

...


... Fortsetzung

Kommentarfunktion

"Diese Lösung einer Internetpräsenz enthält aber keine Kommentarfunktion!

Ja, das stimmt. Über das Thema Kommentare ließen sich viele Zeilen schreiben. Angefangen damit, dass man im WWW häufig schon sehr um Feedback betteln müsste.

Ich will es kurz machen. Rein technisch sind Kommentare so natürlich nicht vorgesehen.

Es ließe sich zwar serverseitig mit dem Einbinden entsprechender Skripte bewerkstelligen. Aber das will ich nicht.
Ich will keine unnötigen Daten von Usern. Und ich will ihnen auch nicht zumuten, ihre Daten bei einer Kommentierplattform abzuliefern. Die ja Kommentare über verschiedene Internetpräsenzen hinweg zusammen stellen und wer weiß was damit machen kann.

Konsequente Verknüpfung Webseite mit Sozialem Netzwerk

Wieso gibt es die Sozialen Netzwerke? Wieso teilt man dort seine neuen Artikel mit?
Genau, weil allenfalls dort User Lust haben, sich zu äußern.

Also poste ich die Info über einen neuen Artikel bei Hubzilla, lasse mir den konkreten Link auf das Posting anzeigen und verlinke gezielt darauf am Ende des Artikels.
Schon sind mögliche Reaktionen und der Artikel miteinander verknüpft.

Auf vielen Webseiten werden Feeds für Artikel und Feeds für Kommentare angeboten.
Auch bei netzrose.de muss man nicht auf Feeds verzichten. Und bei Hubzilla kann man auch das weitere Geschehen in meinem Kanal als Feed dazu abonnieren.

Und das Beste: Jeder bleibt in seiner Verantwortung und behält die Datenhoheit.

Zusatznutzen: Postings in Sozialen Netzwerken werden aufgewertet. User bekommen vielleicht Lust, sich selbst irgendwo im Fediverse einen Account anzulegen.

Und natürlich gibt es die Möglichkeit, einen mir zur Veröffentlichung überlassenen Kommentar unter dem Artikel als Leserbrief einzupflegen, wie zum Beispiel hier und hier.

Weiterer Diskussions- oder Infobedarf?

Mir liegt daran, mitzuhelfen, das WWW für uns Menschen zu einem tollen Ort zu machen, ohne das analoge Leben zu vernachlässigen.

Ich habe hier sehr viele Punkte angeschnitten, zu denen ich mir vorstellen könnte, sie ausführlicher in Artikeln zu behandeln.

Damit will ich nicht sagen, dass ich das nicht auch ohne Feedback tun möchte. Sondern will darauf hin weisen, dass ich bei Bedarf z.B. gerne genauer erzähle bzw. diskutiere.