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NetzRose

Gepflegte Linklisten, onlineTermine und Artikel für IT, Freiheit und Genuss.

Machen! - Bunter Strauß verschiedener Möglichkeiten


Heute ist der 31.Dezember 2020. Ein guter Zeitpunkt für den Spruch, der Luther zugeschriebenen wurde:

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.

❁ Informationsmanagement

Fühlst Du Dich von den vielen Informationen inzwischen überfordert?
Bist Du selbst sogar publizierender Akteur und möchtest Deine Besucher unterstützen?
Dann empfehle ich diesen Beitrag - besonders zum Thema Feed.

❊ Weg von Microsoft

Du hast seit Jahren schon vor, Dich endlich von Windows und all den damit vermeidbaren Problemen zu befreien? Dann könnte jetzt der richtige Moment gekommen sein z.B. zu wechseln Von Windows zu Ubuntu Linux.

❉ Weitere Selbstbefreiung

Weitere Befreiungsaktionen, für die genau jetzt ein guter Zeitpunkt wäre: Abschied von manipulierenden Suchmaschinen. Es gibt prima Alternativen, wie z.B. etools, searX Köln, evtl. swisscows, vielleicht mojeek, oder die Metasuchmaschine MetaGer und ggf. Startpage.

Du könntest Dich lösen von Telegram, Twitter und Facebook und ins Fediverse wechseln, sofern du selbst ein wenig kommunikativ bist und für die Eingewöhnung Dir jetzt die Zeit nimmst, die Du dafür brauchst.

✿ ExRaucher werden

Jahrelang immer wieder erfolglos probiert, aufzuhören? Da habe ich eine gute Nachricht: Diesmal stehen die Chancen sehr gut. Es gibt eine leichte Möglichkeit. Man steigt einfach von der Tabakzigarette auf die eZigarette um. Dieser Genuss stinkt nicht und hinterlässt keinen klebrige Gilb. Hier gibt es eine kleine Linkliste, falls Dich das Thema interessiert. Viel Glück brauche ich Dir nicht zu wünschen. Ich weiß schließlich, Du musst es nur tun. - Nein kein blöder Spruch von Leuten, die stolz ihre Selbstdisziplin vor sich her tragen. Diese Quälerei ist nämlich gar nicht nötig und einer Geniesserin nicht würdig.

♪ Hörspiele sammeln

Du magst eigentlich Hörspiele sehr gerne, hast aber nie Zeit gefunden, Dich damit etwas genauer zu befassen, um gezielt die Stücke zu finden, die Deinen Geschmack treffen? Jetzt wäre dafür ein guter Zeitpunkt. Zumal sich das Angebot in nicht allzulanger Ferne möglicherweise nicht zum Guten ändern könnte. In diesem Artikel findest Du Links zu typischen Programmsendern und Möglichkeiten, das Sammeln regelrecht zu zelebrieren. Ganz, wie Du willst.

⌂ Statt Bäumchen, vielleicht ein Haus?

Home ist die Abkürzung von Homepage, so nannte man damals Internetpräsenzen. Die Internet-Zugangsprovider stellten ihren Kunden automatisch kostenfrei etwas Platz dafür zur Verfügung, sich eine eigene kleine Homepage einzurichten.

So wunderbar es wäre, wenn wir uns das Internet vom Kommerz zurück erobern und vielfältig bevölkern würden, mir geht es zunächst nur um die Idee, HTML zu lernen.

HTML, das sind eine Handvoll Anweisungen an den Browser, wie er Inhalte entsprechend strukturiert und formatiert darstellen soll. Erweitert um CSS, kommt noch etwas Design und Farbe dazu.

Du brauchst noch gar nicht entscheiden, ob und was Du im Internet publizieren möchtest.
Du könntest zum Beispiel das Gelernte anwenden, um eine Art Familien- oder persönliches Tagebuch (Blog) bei Dir auf Deinem Rechner zu führen.
Möchtest Du jemandem persönlich das Tagebuch einmal mitgeben, brauchst Du die HTML-Dateien nur an ihn schicken oder auf einen Stick kopieren. Sie werden auf seiner Plattform dargestellt, wenn ein aktueller Browser installiert ist.
Mit HTML spielt es keine Rolle, ob der Empfänger Windows nutzt oder ein anderes Betriebssystem.

Natürlich gibt es zum Erstellen von Webseiten auch Software. Aber dann musst Du lernen, sie zu bedienen und kommst häufig um die Grundkenntnisse von HTML trotzdem nicht umhin.

Im Gegensatz zum Erlernen des Zehnfingersystems, macht HTML wirklich Sinn.

Man kann sich in Foren treffen und gegenseitig helfen - lösungsorientiert in der Sache.
Der Kopf leert sich von überpräsenten Alltagsproblemen und wird nicht notdürftig von irgendwelchen Unterhaltungsprogrammen berieselt.

...


... Fortsetzung

⌨ Machen befreit und bereichert

Nun sind einige Wochen vergangen, seit ich diesen, meinen "Sandkasten" nur noch ganz einfach mit einem simplen Texteditor baue. Obiger Blumenstrauß ist ein zufälliges Ergebnis. Denn für mein eigentliches Projekt wollte ich anhand diverser Arbeitsweisen und ihrer Ausformung schauen, ob ich das überhaupt "durchhalte" oder ob ich wieder auf ein Content-Management-System zurück greifen würde.

Beim Abfassen meiner Notizen, verstand ich die Idee vom "lebenden Buch", also der Art wie ich im Internet publiziere, selbst besser und konnte sie auch auszudrücken.

Ich genieße, mit den paar HTML- und CSS-Kenntnissen, so zu gestalten, dass der Platz des Monitors optimal genutzt wird. Beispielsweise hier 3spaltig, sonst 4spaltig und bei Datenschutzerklärung etc. nur 2spaltig; mal eine Unternavigation, bestimmte Themen in bestimmten Farben.

Kurz: Es ist eine völlig andere, unglaublich freiere Arbeitsweise, als mit einem CMS .

Ich bin froh, dass mir die Idee gekommen ist, lange Artikel mit Linien und Fortsetzungen zu unterbrechen, dass man nicht viel zu lange Spalten von ganz oben, bis ganz unten scrollen muss.

Das manuell erstellte Inhaltsverzeichnis hat den großen Vorteil, Artikel thematisch strukturiert anzubieten. Eine alphabetische Auflistung erübrigt sich ebenso, wie eine zusätzliche nach Datum oder zu Hashtags.

Dass ich auf die Idee kam, aus Respekt vor der Datenhoheit der Besucher, die Kommentarmöglichkeit jeweils konsequent bei Hubzille vorzubereiten, macht tatsächlich Sinn und funktioniert sehr gut. Außerdem: Ich fühle mich mit Menschen im Fediverse auf Augenhöhe und nicht so als Moderator, wie ich es hier sein müsste.

Durch Zufall habe ich gelernt, dass man einen Feed für seinen Auftritt auch manuell anfertigen kann, auch wenn das nicht in SELFHTML steht.
Abhilfe durfte ich dort im Blog nicht schaffen, weil meine Ansichten (Corona?) nicht zum Verein passen würden.

Neu ist, dass ich mehr von mir preisgebe. Gerade weil so viel getrackt wird, weil überall Cameras hängen, KI so hoch gehalten wird, Daten manipulieren und Statistiken verschleiern können, möchte ich dagegen halten und Mitmenschen ein wenig die Person hinter dem Webprojekt und dessen Ansichten / Erfahrungen zeigen.
Dazu gehört auch das Spielen mit Sprache. Floskeln vermeiden, mal was zwischen den Zeilen mitgeben und andererseits transparent schreiben.

Mir lag während der letzten Wochen sehr viel daran, alles richtig zu machen, damit es später keine unnötigen Schwierigkeiten gibt. So habe ich die Arbeit sämtlichen, mir wichtigen Validatoren unterzogen und bin natürlich ein wenig stolz drauf, dass alles soweit passt.

Der letzte Knackpunkt - gerade auch im Hinblick auf mein künftiges Projekt - war gestern das eigentlich harmlose Einbinden eines Videos im Artikel Hörspiele aufnehmen.
Mir behagt aus ökonomischen Gründen die Lösung, nicht direkt im Artikel das Video zu laden, sondern erst von dort aus in einer neuen Datei aufrufen zu lassen. Problem: Aber der Browser wollte das Video nicht laden. Hier als Beispiel, was debuggen bedeuten kann:

Somit ist aus meiner Sicht alles vorbereitet und ich kann im kommenden Jahr mein Projekt umsetzen. Darauf freue ich mich jetzt regelrecht. Das bedeutet, man wird von mir eine lange Zeit nichts hören. Denn für den Aufbau brauche ich ja den vServer nicht.

Fazit: Ideen ergeben sich beim Machen.

Ich wünsche allen ganz herzlich einen guten Start ins neue Jahr. Und möge es wieder aufwärts gehen.
NetzRose