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Wenn Türen Masken tragen ...


Masken als Türstopper

*ironie an* ... können sie uns nicht mehr so einfach zu Tode erschrecken. Wir verletzen uns auch nicht mehr beim Essen oder Dampfen vor Schreck, weil Türen durch einen Windstoß plötzlich lautstark zu knallen.

Was für ein Glück also, sich zu Beginn des Corona-Wahns einen Masken-Fehlkauf geleistet zu haben. *ironie aus*

Anfang April dämmerte mir, dass die Bundesregierung womöglich von unsereins verlangen könnte, vielerorts Masken zu tragen, ohne solche überhaupt an uns auszugeben.

Zähneknirschend und entsprechend unerfahren suchte ich also selbst nach solch einem Accessoire. Da stand was von "waschbar" und "wiederverwendbar" dabei und so nahm ich an, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Falls es doch nicht so schlimm kommt mit den neuen Vorschriften, könnte ich die Masken ja immer noch bei den Löschdecken und ähnlichem Sicherheitskram verwahren. Die gewünschten Exemplare orderte ich aus China.

Eine einfache, leichtere Alltagsmaske aus regionaler Produktion besorgte ich noch für Rolf, als sich die Vorschriften-Lage rasant weiter zuspitzte.

Wenn wir sonst unterwegs sind nutzen wir z.B. im ÖPNV allerdings unsere immer frisch gewaschenen Protestmasken mit der Aufschrift "Zwangsmaske".

Maske ist nicht gleich Maske

Inzwischen sind die zuerst bestellten Masken eingetroffen und haben sich für den Corona-Wahn-Einsatz nicht bewährt.

Denn es handelt sich um Atemschutzmasken.
Sie schützen also den Träger und nicht wie von Oben verlangt, die Mitmenschen.

Das bedeutet aber auch, dass man sie nicht so lange auf haben kann.

Da hier in der Wohnung wohl eher keine staubigen Bauarbeiten zu erwarten sind, werden diese Masken bei uns wohl nie ihren Zweck erfüllen müssen.

Umnutzung der Atemschutzmasken

Für die Notfallbox waren mir die fehlgekauften Masken dann doch fast zu schade.

Sie dienen, dank ihrer guten Polsterung, statt dessen jetzt ganz praktisch als Türstopper.

Und wenn die Maske nicht stoppen soll, hängt sie z.B. am inneren Türgriff. Während sie griffbereit auf ihren nächsten Einsatz wartet, dient sie dort gleich, falls man es bräuchte, noch als Schlüssellochzudecker.

Die Lösung ist so praktisch, dass ich überlege, für die beiden anderen Türen, die gerne mal zu knallen, noch Masken nachzubestellen.

Das sieht schöner aus, als unordentlich herum baumelnde Handtücher oder Schals.

Ja, natürlich haben wir auch Keile zum Festklemmen unten.
Aber da muss man sich immer bücken.
Und wenn man sie nicht mehr braucht, wo legt man sie hin, dass man sie findet?

Nein, nein. Jetzt sind wir maskenverwöhnt.